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Freiwillige Feuerwehr [1]

Freiwillige Feuerwehr: Sponsoren von Sprungpolster und Einsatzzelt besuchten Feuerwehr

Beigetragen von S.Erdmann am 19. Mai 2015 - 10:52 Uhr

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Am Rande des Juister Musikfestivals gab es am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Juist ein Treffen, wo den Sponsoren, Ratsmitgliedern und Alterskameraden die Neuanschaffungen der Wehr, ein Einsatzzelt und ein modernes Sprungpolster, vorgeführt wurden. Beide Ausrüstungsgegenstände sind für die Arbeit der Feuerwehr vonnöten, die Anschaffungskosten konnten komplett durch Spenden abgedeckt werden.

Vor der Präsentation der beiden neuen Gegenstände hat Bürgermeister Dietmar Patron noch mal auf die Notwendigkeit der Neuanschaffungen hingewiesen. Zum einen sei das Sprungtuch in die Jahre gekommen und andererseits fehlte der Feuerwehr immer ein schnell aufzubauendes Zelt. Patron: "Gute Beispiele dafür waren das Tötungsdelikt am Strand vor beinahe zwei Jahren und Euer schwieriger Einsatz im Freien beim Brand der Sturmklause." Aufgrund der angespannten Haushaltslage war allerdings eine schnelle Beschaffung der beiden Geräte für die Gemeinde undenkbar, denn immerhin betragen die Gesamtkosten hierfür über 14.000€. Da allerdings auf einer Insel die benötigten Ausrüstungsgegenstände nicht einfach bei der Nachbarwehr oder der Feuerwehrtechnischen Zentrale ausgeliehen werden könnten, musste eine andere Lösung her.

Zur Hälfte gelöst wurde das Problem bereits auf der Jahreshauptversammlung der Wehr im Januar, als nämlich die Juist-Stiftung die Kostenübernahme für das Sprungspolster (rund 7.000 Euro) zusagte. Der Bürgermeister versprach auf dieser Sitzung, sich auch um die Finanzierung des Einsatzzeltes kümmern zu wollen, und er hielt sein Wort. Er fragte bei der Reederei Norden-Frisia, der Sparkasse Aurich-Norden und den Organisatoren des Musikfestivals an und fand überall offene Ohren. Reedereichef Carl Ulfert Stegmann erklärte, man wolle sich gerne zu 50 Prozent an den Kosten für das Zelt beteiligen. Es gab noch eine weitere Spende, wobei der Spender anonym bleiben möchte. Den noch fehlenden Restbetrag übernahmen die Sparkasse Aurich-Norden und JR Event als Ausrichter des Juister Musikfestivals.

Gemeindebrandmeister Thomas Breeden dankte allen Sponsoren recht herzlich für die Unterstützung. Beim Einsatz an der "Sturmklause", wo keine weiteren Gebäude rund um das Brandobjekt standen, mussten die Atemschutzgeräteträger unter freiem Himmel und nur im Schutz der Fahrzeuge bei Schneeregen ihre Flaschen wechseln, in solchen Fällen sei ein solches Zelt eine große Erleichterung. Den Unterschied zum alten Sprungpolster führte die Feuerwehr vor, indem sie alle Anwesenden – vom Gemeinderat waren die komplette CDU-Fraktion und der stellvertretende Bürgermeister Meint Habbinga zugegen - einmal das alte Polster aufbauen ließ. Dabei zeigte sich, dass eine gewisse Aufbauzeit – die bei einem Ernstfall mit einem solchen Rettungsgerät fast nie da ist – benötigt wird und zudem eine komplette Löschgruppe nur in dieser Aufgabe eingebunden ist. Das neue Polster bietet aufgrund seiner Größe nicht nur erheblich mehr Sicherheit, sondern lässt sich außerdem mittels einer Druckluftflasche ohne großen personellen Aufwand in kürzester Zeit einsatzfertig machen. Auch das Einsatzzelt lässt sich sehr schnell aufstellen, auch hier wird Druckluft verwendet.

Im Netz und auf den gedruckten Infos zum Musikfestival wurde zum Teil davon gesprochen, dass er Erlös des Festes für das Feuerwehrzelt bestimmt sei, an anderen Stellen wurden von der Juist-Stiftung gesprochen. Richtig ist beides, denn das Geld wird über die Juist-Stiftung als durchlaufender Posten an die Inselgemeinde als Träger der Feuerwehr weiter geleitet.

Unser Foto zeigt (v.l.n.r.) Wilfried Türk von der Sparkasse Aurich-Norden, Musikfestival-Mitausrichter Jörg Rosenboom, Dieter Brübach und André Ebbighausen vom Vorstand der Juist-Stiftung, Carl Ulfert Stegmann von der Reederei Norden-Frisia, Bürgermeister Dietmar Patron und Gemeindebrandmeister Thomas Breeden. Rechts im Hintergrund die Ratsmitglieder Hans-Ludwig de Vries und Gerd Rinderhagen.

JNN-FOTO: IHNA GRENSEMANN

 
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