Juist Impression
Heimatverein e.V.

Juist-Stiftung unterstützte das Haus „Siebje“ vom Heimatverein

Eingereicht von S.Erdmann am 02. Feb 2016

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Im Mittelpunkt stand beim Heimatverein Juist im vergangenen Jahr wieder das vereinseigene Insulanerhaus „Siebje“, so Thomas Koch, Vorsitzender vom Heimatverein, auf der Jahreshauptversammlung des Vereines, die dieser Tage im Hotel „Friesenhof“ stattfand. So sei man froh, nach dem Weggang von Dagmar Kiesewetter wieder eine neue Pächterin für die westlichen Räume gefunden zu haben, die dort kunsthandwerkliche Arbeiten anbieten will.

Auch wurden die Räumlichkeiten für die wechselnden Ausstellungen modernisiert, so entstanden Klapptische an den Wänden, die man bei Bedarf runterklappen kann. Die Versammlung beschoss deshalb auch, die preisliche Situation bei den Gebühren für die wechselnden Aussteller anzupassen Größter Posten war indes die Anschaffung neuer Fenster für das Haus. Hier wurden wieder Holzfenster eingebaut, sie mussten extra angefertigt werden. Diese sehen zwar alt aus, haben aber eine moderne Doppelverglasung für eine bessere Isolierung. Erfreulich war in diesem Zusammenhang, dass die Vertreter der Juist-Stiftung an diesem Abend mit einem Scheck kamen, womit die Bürgerstiftung diese Bauerhaltungsmaßnahme mit einem Betrag von 1.000 Euro unterstützte.

Weiterhin ist der Heimatverein bemüht, auch das Grundstück des Hauses „Siebje“ zu erwerben. Zwar befürworten Bürgermeister und Rat dieses im Prinzip, doch das Bauamt hat Bedenken, weil das Haus sehr nahe neben dem Alten Warmbad steht. Im Falle eines Verkaufes des Warmbades würde die Grundstücksnutzung eingeschränkt sein. Man arbeitet derzeit aber weiter an einem Kompromissvorschlag.

Viel Anklang hatte im Vorjahr auch die Bosseltour zur Bill gefunden. In diesem Jahr soll diese Tour am 28. Februar stattfinden, da die „Domäne Bill“ aber wegen Bauarbeiten geschlossen ist, soll nach einem Bosseln auf der Flugplatzstraße diesmal das Grünkohlessen in der „Küchenwerkstatt“ stattfinden.

Ein Dank von Koch ging auch an Hans Kolde, der nicht nur die winterlichen Klönabende für den Verein organisierte, sondern zudem im Sommer Vorträge für die Kurverwaltung hält und die Einnahmen an den Museumsverein, an dem auch der Heimatverein beteiligt ist, übergibt. Kolde spendete so im Vorjahr insgesamt 3.500 Euro.

Doch auch aus den Untergruppen gab es viel zu berichten. So konnte die Volkstanz- und Trachtengruppe „Juister Hupfdohlen“ wieder ihr Tanzwochenende gemeinsam mit der Auricher Tanzgruppe in Potshausen durchführen, die Line-Dancers „Crows in Line“ führten ein Tanzseminar bei der Jugendbildungsstätte Theodor Wuppermann am Flugplatz durch.

Nach einer Spielpause im Vorjahr steht die Theatergruppe „Antjemöh“ nun wieder für Proben eines neuen Stückes auf der Bühne, wobei sich sechs Spieler gefunden haben. Ebenso läuft die Jugenddisco dank einer jungen Crew gut, und zudem haben sich Eltern gefunden, die die notwendige Aufsicht organisieren.

Die Gruppe „Kunst auf Juist“ organisiert eine neue Fotoausstellung im Alten Warmbad, desweiteren ist für das Küstenmuseum eine neue Ausstellung mit Buddelschiffen im Aufbau. Zugleich wurde eine Inventarisierung des Museums durchgeführt, wo man alles katalogisiert und teilweise digitalisiert hat. Diese sehr aufwendige Aktion wurde durch einen Zuschuss des Museumsvereines unterstützt.

In der Gruppe Alt Juist bereitet die Sortierung und Digitalisierung des Archivs des Heimatvereines weiterhin viel Arbeit, diese gehen aber gut voran. Der Nikolaus war mit der letzten Nikolausfeier sehr zufrieden, obwohl diese auf einem Sonntag fiel und vonseiten der Inselschule nichts gemacht wurde. Hier sprangen viele Eltern hilfreich ein. Außerdem beantragte der Nikolaus Ersatz für seine abgängigen Stiefel.

Diesem Antrag konnte stattgegeben werden, zumal der Verein ohne Gegenstimmen beschloss, den Mitgliedsbeitrag um fünf auf nunmehr zwanzig Euro zu erhöhen. Die letzte Beitragsanpassung liegt mehr als 15 Jahre zurück. Außerdem möchte der Heimatverein gerne ein eigenes Logo, welches man auf Briefköpfen, Plakaten usw. verwenden kann. Der Juister Inselkünstler Friedrich Fäsing hat mehrere Entwürfe erarbeitet, worüber man im Vorstand noch beraten wird.

Neben der Grünkohltour am 28. Februar steht als weiterer Termin das diesjährige Insulanertreffen „Insulaner unner sück“ vom 11. bis 13. März an. In diesem Jahr geht es zur Insel Wangerooge. Für den 19. März wurde die diesjährige Aktion Saubere Inseln angesetzt, und am 21. März ist die Premiere des neuen Theaterstückes geplant.

Unser Foto zeigt die Übergabe es symbolischen Schecks an den Heimatverein. V.l.n.r. Heike Peters und Franz Tiemann (Vorstand Heimatverein), Dieter Brübach (Vorstandsmitglied Juist-Stiftung), Thomas Koch (Vorsitzender Heimatverein) und Inka Extra (Vorstandsvorsitzende Juist-Stiftung). Auf dem Bild fehlt der stellvertretende Heimatvereinsvorsitzende Hans-Georg Peters, der an diesem Abend nicht auf der Insel war.

JNN-FOTO: FRIEDRICH FÄSING

 

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