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Heimatverein e.V.

Heimatverein e.V.: Theatergruppe beendete eine erfolgreiche Spielsaison

Beigetragen von S.Erdmann am 17. Okt 2026 - 18:23 Uhr

Bild 0 von Theatergruppe beendete eine erfolgreiche Spielsaison

In der abgelaufenen Woche endete die diesjährige Spielsaison der Theatergruppe „Antjemöh“ vom Heimatverein Juist mit einer letzten Aufführung des diesjährigen Stückes. Noch einmal kamen rund 140 Zuschauer ins „Haus des Kurgastes“, diese hatten viel Spaß und geizten nicht mit Beifall.

Siebenmal – die achte Aufführung im Juli musste wegen Erkrankung eines Spielers leider ausfallen - wurde seit März der Dreiakter „Alles für die Katz“ von der Autorin Anita Pastoor aufgeführt. Zuvor wurde das Stück von Stefan Erdmann in eine hochdeutsche Version übersetzt und für die Juister Aufführung aufgearbeitet. So wurde wegen dem Männermangel der ursprüngliche englische Butler von Erdmann in eine Hofdame/Privatsekretärin umgewandelt. Pastoor hat es gefallen, sie war mit ihrer Theatergruppe aus Elisabethfehn zur Premiere auf Juist (wir berichteten) und war von der Juister Inszenierung begeistert.

Bei der letzten Aufführung gibt es immer irgendwo irgendwelche unvorhergesehene Dinge, die für Verwirrung sorgen. So auch diesmal, wobei es in diesem Jahr Stefan Erdmann traf, der selbst schon viele gute Ideen hatte, Mitspieler auf das Glatteis zu führen. Wenn seine Frau Anna (Heike Westkott) auf die Bühne kam, stellte sie ihm entsprechende Dinge auf den Tisch, die zu ihrer Begrüßung passten. Z.B. bei „Hallo, mein kleiner Bärlauch“ ein Glas des Gewürzes, bei „da bist du ja, mein Schweineöhrchen“ eine Tüte gebackene Schweineohren und nach der Massage bei dem Satz „Zieh Dir was an, du Schweinigel“ einen Mettigel. Das Publikum merkte schnell, dass man da etwas „eingebaut“ hatte, was viel Freude machte.

Auf der Bühne standen in diesem Jahr Sylvia Hupens, Stefan Erdmann, Margrith Bucher, Elisabeth Tobaben, Heike Peters, Heike Westkott, Elina Extra und Elke Zawada. Gruppenmitglied Andreas Malchin, der in diesem Jahr nur als Bühnenbauer dabei war, hat von der letzten Aufführung noch eine große Zahl von Fotos gemacht. Wir haben nochmal eine Fotostrecke von zehn Bildern ausgesucht, wobei wir hier auch mal die Personen zeigen wollen, die vor und hinter der Bühne als unverzichtbare Helfer dabei sind.

Das Foto oben auf der Startseite zeigt alle Beteiligten nach der letzten Aufführung.

Foto 2 wurde bei einem der Höhepunkte aufgenommen, die englische Baroness Katharina von Canterbury (Elisabeth Tobaben) bekommt eine Torte ins Gesicht. In der großen Pause muss die Baroness dann wieder die Schlagsahne los werden, Frisur gerichtet und neue Klamotten an, zudem muss die restliche Sahne von der Bühne entfernt werden.

Bild Nr. 3: Ein weiterer Höhepunkt, die Massage vom Juwelier Hans Plumboom/Schlachtermeister Franz Neumann (Stefan Erdmann) durch die Thailänderin NockNock (Sylvia Hupens). Dass diese Aktion von der englischen Baroness und Neumanns Frau Anna gestört wird, machte dem Publikum immer viel Freude.

Aufnahme 4: Die englische Baroness mit Hofdame Victoria (Elke Zawada). Elke war zu ersten Mal dabei und wollte eigentlich nur als Bühnenhelferin mitwirken.

Foto 5: Ebenfalls neu dabei und dann gleich in einer Hauptrolle war Elina Extra. Sie hat die Rolle erfolgreich gemeistert, und man merkte, dass sie die Tochter von Inka Extra ist, die früher in vielen Rollen auf der Bühne stand.

Bild 6: Olaf Hollwedel wollte mal ein Jahr aussetzen, er ließ sich aber überreden, die Begrüßung und die Schlussworte zu sprechen, zudem war er als Bühnenbauer beim Auf- und Abbau dabei.

Foto 7: Solveig Schmitz war bisher Bühnenhelferin und Regieassistenz, in diesem Jahr hat die erstmalig den Part der Regisseurin übernommen. In einer kurzen Szene war sie auch als Statistin auf der Bühne zu sehen.

Bild 8: Ute Buss war in diesem Jahr als Bühnenhelferin hinter der Bühne zum ersten Mal dabei, auch sie hatten einen kurzen Auftritt als Statistin.

Foto 9: Ebenfalls zum ersten Mal dabei war Magdalena Lysio als zweite Bühnenhelferin, womit zum ersten Mal eine polnische Mitbürgerin in der Gruppe mitwirkte.

Aufnahme 10: Iris Rößler hat bereits zweimal auf der Bühne gestanden, einmal als strenge DEHOGA-Prüferin, das zweite mal als ebenso strenge Polizeipräsidentin, in diesem Jahr saß sie vor der Bühne als „Stöhnpaal“(Souffleuse)

Keine Fotos haben wir von André Behrends und Uda Haars, die immer für die Maske und die teilweise sehr kunstvollen Frisuren verantwortlich sind.

TEXT: STEFAN ERDMANN
FOTOS: ANDREAS MALCHIN