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Heimatverein e.V.: Auch in diesem Jahr heißt es wieder „Hut ab“

Beigetragen von S.Erdmann am 24. Mai 2026 - 14:02 Uhr

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Die beliebte „Hut ab“-Revue unter Mitwirkung von ausschließlich Juister Vereinen und Institutionen findet auch in diesem Jahr wieder viermal statt. Am Donnerstagabend fand sie zum ersten Mal in dieser Saison auf dem Kurplatz statt, wozu sich bei hervorragendem Wetter eine große Zahl von begeisterten Gästen einfand.

Erst einmal muss positiv bewertet werden, dass in diesem Jahr zum ersten Mal die Kurplatzgastronomie zu „Hut ab“ geöffnet war und es Getränke war. Das Fehlen eines solchen Angebotes war in den Vorjahren immer wieder kritisiert worden.

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr, der immer das Programm eröffnet, war jetzt nicht mehr im Norden des Platzes (da standen nun Stehtische für die Gastronomie) platziert, sondern konnte nun, da der Maibaum in den südlichen Bereich gerückt ist, näher an der Konzertmuschel sitzen. Die Gruppe ist ohnehin für einen Musikzug nicht allzu groß, da gleich zwei Spieler wegen Krankheit fehlten, musste Stabführer Michael Bockelmann genau drauf achten, was in der Besetzung spielbar war. Dennoch konnte ein abwechslungsreiches Konzert den bunten Abend eröffnen.

Für Bockelmann ging es dann gleich weiter, denn mit gewohnt lockerer und humorvoller Moderation führte er wieder durch die Veranstaltung. So konnte er zuerst einmal die Volkstanz- und Trachtengruppe vom Juister Heimatverein ankündigen, die vier Tänze aus der Haseldorfer Marsch, Schweden, der Nordheide und dem Elsaß präsentierten. Zudem stellen sie gemeinsam mit dem Moderator die Besonderheiten der Juister Tracht vor.

Mit gleich sieben Mitgliedern der Theatergruppe „Antjemöh“ ist diese in diesem Jahr sehr stark vertreten. Sie spielten einen lustigen Sketch, der in einer Kita-Chatgruppe spielt. Eigentlich war dieser nur für das Insulanertreffen auf Spiekeroog einstudiert worden, doch man will ihn nun auch dem Juister Publikum zeigen. Mit dabei sind diesmal (auf dem Foto unten v.r.n.l.) Helga Nanninga, André Behrends, Heike Peters, Olaf Hollwedel, Heike Westkott, Sylvia Hupens und Iris Rößler.

Grüße von der Waterkant gab es dann mit dem Juister Shanty-Chor, der ebenfalls krankheitsbedingt etwas kleiner war. Sie stellten fest, dass Matrosen auch eine Heimat haben, besangen „Mien Eiland“ und die „Blauen Jungs“. Zusammen mit ihrem Akkordeonspieler Thomas Fisser machen die Shantysänger seit vielen Jahren dem Juister Publikum viel Freude.

Zum Schluß dann Line Dance mit „Crows in Line“. Bei dieser Gruppe, die seit 15 Jahren besteht, kommt die Musik vom Band (oder Stick), denn es geht dabei ausschließlich um das gemeinsame Tanzen, auch hier fehlten einige Tänzerinnen. Es gab ein Medly aus Footloose (von Keny Loggins), Old Contry Barn (v. James Johnston) und Last on Dancing (von Lyra Vesperi). Bei der Auftrittsreihenfolge muss man immer darauf achten, dass zwischen Volkstanz- und Line-Dance-Gruppen immer genug Zeit zwischen ist, da zahlreiche Damen in beiden Gruppen mittanzen und sie entsprechend etwas Zeit zum Umziehen benötigen.

Wie in jedem Jahr kamen zum Ende alle Akteure des Abends auf die Bühne, dann sieht man immer erst, wieviel Personen an dieser Veranstaltung beteiligt sind. Gemeinsam wird dann zum Ausklang die inoffizielle Juister Nationalhymne „An de Rand van de Welt“ gesungen, womit man dann ein rundum zufriedenes Publikum entließ.

Die weiteren Termine für „Hut ab“ in diesem Sommer sind: 04. Juni, 22. Juni und 10. September.

Unser Foto oben auf der Startseite entstand am Ende, als alle Personen auf der Bühne „An de Rand van de Welt“ sagen, die weiteren Bilder zeigen die mitwirkenden Gruppen in der Reihenfolge ihres Auftritts, also Musikzug, Volkstanz- und Trachtengruppe, Theatergruppe, Shanty-Chor und Line-Dancer.

TEXT UND FOTOS: STEFAN ERDMANN

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