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Rat und Verwaltung: Bauausschuss stimmt ersten Planungsschritten für Seeferienheim zu

Beigetragen von F.Schmermbeck am 26. Sep 2026 - 16:08 Uhr

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Die 35. Sitzung des Bau und Umweltausschusses am Donnerstagabend war zugleich die letzte in dieser Legislaturperiode. Fünf Ausschussmitglieder waren anwesend. Bereits nach rund zwanzig Minuten konnte der Vorsitzende Frank Endelmann (Pro Juist) die Sitzung schließen, er dankte Ausschuss und Verwaltung für die Zusammenarbeit in der jetzt ablaufenden Legislaturperiode.

In der Einwohnerfragestunde erkundigte sich ein Bewohner aus dem Loog nach dem öffentlichen Nahverkehr mit Pferdekutschen. Er sprach sich für eine Unterstützung des Fuhrunternehmens Jochen Schwips aus, das derzeit die Fahrten zwischen Dorf und Loog übernimmt. Bürgermeister Dr. Tjark Goerges berichtete, der Landkreis stehe dem Vorhaben positiv gegenüber. Als nächster Schritt solle ein regulärer Antrag gestellt werden.
 
Der Einwohner fragte außerdem nach den Brandschutzkosten für das „Seeferienheim“ und nach der Zahl der Senioren im Haus „Eckart“. Zum Haus „Eckart“ konnte die Verwaltung noch keine Angaben machen und will einen
Sachstandsbericht beim Träger anfordern.
 
Dem Bebauungsplan 7a rund um das „Inselhospiz/Haus Vielfalt“ stimmte der Ausschuss einstimmig zu. Die vorgesehene Einzelhandelsfläche wurde nach der Veröffentlichung der Pläne auf 50 Quadratmeter begrenzt. Damit wäre dort ein kleines Geschäft oder ein Kiosk möglich.
 
Beim „Seeferienheim“ (Foto) berichtete die Verwaltung von mehreren Gesprächen mit einem möglichen Pächter. Dieser möchte das Objekt nur in saniertem Zustand übernehmen. Eine Sanierung durch den Pächter gegen eine geringere Pacht komme nach seinen Bedingungen nicht infrage. Der Abschlussbericht der Energieberatung steht noch aus; für die energetische Sanierung kommen Fördermittel infrage. Nach der Abmeldung durch den Vorbesitzer sei zudem der bisherige Bestandsschutz beim Brandschutz erloschen. Alle vier Gebäude müssten an die heutigen Anforderungen angepasst werden.
 
Auf Nachfrage von Gerhard Jacobs (CDU) erklärte die Verwaltung, dass zunächst nur die ersten beiden Planungsphasen mit Vorplanung und Kostenschätzung ausgeschrieben werden sollen. Danach könne über das weitere Vorgehen entschieden werden. Diesem Schritt stimmten alle fünf Ausschussmitglieder zu.
 
Die Verwaltung teilte außerdem mit, dass im kommenden Winter die öffentlichen Toiletten an den Strandabgängen Damenpfad und Schule saniert werden sollen. Der Bebauungsplan „Bant Eyland“ sei inzwischen rechtskräftig. Bauanträge habe es in diesem Jahr nur wenige gegeben.
 
Jens Wellner (CDU) bemängelte, dass der Bulli der Jugendbildungsstätte Theodor Wuppermann e.V. (JuBi) am Flugplatz nicht auf der Tagesordnung stand. Weiterhin sei ungeklärt, ob das Fahrzeug elektrisch oder mit Benzin betrieben werde und welche Genehmigung dafür vorliege. Das Thema soll im nächsten Ausschuss behandelt werden.

TEXT: FRIEDERIKE SCHMERMBECK
FOTO: KATHRIN HABER