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News: Winterzeit ist Bauzeit: Nachlese zum Ende der Bausaison
Seit Anfang Mai herrscht auf Juist wieder Baustopp. Wir haben nochmal einen Rundgang gemacht, vieles ist fertig, aber es gibt auch einige Baumaßnahmen, die über den Sommer (wieder) als unfertige Bauten stehen.
Wir beginnen am Wasserturm (Erstes Foto oben auf der Startseite), der nach einer Sanierung mit neuer Verfugung, Fenstern usw. wieder sehr gut aussieht. Das Gerüst ist abgebaut, lediglich die Uhren müssen noch wieder montiert werden.
Foto 2: Auch die Cirksenastraße als weitere Baumaßnahme der Inselgemeinde ist fertig geworden, und die Straße ist nun mit sogenannten Rasengittersteinen versehen. Hier muss aber noch Rasen wachsen, denn mit Fahrrädern ist die Straße derzeit noch nicht gut zu befahren. Das verbessert sich, wenn in den Gittern Gras gewachsen ist (siehe Straße Haaks Gat im Loog).
Foto 3: Ebenfalls in der Cirksenastraße liegt das Haus „Frerichs“ (zumindest hieß es früher so) Das Gerüst ist auch hier abgebaut, allerdings sind die Innenarbeiten noch nicht fertig, zudem wird den ganzen Sommer über wohl ein Bauzaun auf dem Fußweg stehen.
Foto 4: Ähnlich sieht es beim Haus „Südwind“ in der Friesenstraße aus. Auch hier ist das Gerüst und Baukran abgebaut, aber Innen ist es ebenfalls noch nicht fertig. Glücklicherweise wurde am Bauzaun die unschöne Werbung des Immobilienhändlers entfernt, der die teuren Wohnungen in dem Haus vermarktet.
Foto 5: Blick zum Hafen. Die Arbeiten mit dem Schwimmkran zogen sich länger als geplant und wurden schließlich beendet. Da das Arbeitsschiff „Katjan“ inzwischen wieder auf die Nordfriesischen Inseln zurückgekehrt ist, wurde der Bagger samt Zubehör auf das Frachtschiff „Frisia VIII“ verladen und über den Hafen von Norddeich zum Festland verbracht. Die Reparaturarbeiten am Hafenleitdamm, die zeitgleich mit den Baggerarbeiten erfolgen sollten und entsprechend beauftragt wurden, sind bisher nicht in Angriff genommen worden.
Foto 6: Das sehr effektive Baggerschiff „Utlandshörn“ vom NLWKN war für drei Tage nochmal auf Juist, um den Bootshafen vom SKJ zu bearbeiten. Mit dem Ergebnis können die Wassersportler für diesen Sommer gut leben. Zugleich war die „Seekrabbe“ ebenfalls in der Hafenzufahrt tätig, damit sich der Schlick aus dem Bootshafen dort nicht absetzte. Unser Foto entstand, wie die „Utlandshörn“ zwischendurch auch im Fährhafen nacharbeitete, hier am Anlegesteg vom Inselexpress.
Foto 7: Weiter zur Dünenstraße. Das Haus neben dem Rettungsschuppen, wo eine Ferienwohnung und Dauerwohnraum entstehen soll, ist ebenfalls unfertig geblieben. Es wurde mit einem Bauzaun versehen.
Foto 8: Die Erdarbeiten im Bereich des in Planung befindlichen Dauerwohnraumprojektes „Bant Eyland“ am Dünenfriedhof sind abgeschlossen. Der Bereich ist geebnet, es wurde ein kleiner Damm gegen Sandverwehungen aufgeschoben und mit Heu abgedeckt. Derweil laufen die Planung für die Bauarbeiten durch die Genossenschaft „Juist – Infrastruktur und Wohnen eG“ weiter.
Foto 9: Einzige Baustelle im Loog war die Sanierung vom Haus „Oldenburg“ in der Hammerseestraße. Auch hier sind die Außenarbeiten abgeschlossen und das Gerüst abgebaut. Neben dem Umbau zu Personalwohnungen ging es auch um energetische Sanierungen, was man anhand der zahlreichen Photovoltaikplatten auf dem Dach und den Hauswänden an der Südseite auch gut erkennen kann.
Insgesamt handelte es sich 2025/26 um eine recht ruhige Bausaison. Sicher werden die nicht fertigen Baumaßnahmen im Herbst weiter angegangen, ansonsten sind uns derzeit noch keine weiteren Baupläne für den Winter 2026/27 bekannt. Wir werden sehen und dann zum Herbst/Winter wieder berichten.
Es hatte sich zudem bei uns ein Juister Vermietbetrieb gemeldet, er hätte auch umfangreiche Sanierungsarbeiten und Verbesserungen für die Gäste vorgenommen. Das hatten wir nicht mitbekommen, weil es sich überwiegend um Innenarbeiten handelte. Wenn Sie/Ihr also im kommenden Winter solche Baumaßnahmen durchführt und das gerne unserem Leserkreis mitteilen wollt, bitte meldet Euch gerne bei uns, wir sind für solche Hinweise immer dankbar.
TEXT UND FOTOS: STEFAN ERDMANN

