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News: „Juister Erntedankfest“ trotz schlechter Witterung sehr gut besucht
Das „Juister Erntedankfest“, welches die beiden Inselkirchen in jedem Jahr ausrichten, fand ebenfalls am vergangenen Wochenende statt. Die beliebte Veranstaltung war indes witterungsbedingt früher zu Ende als geplant.
Bereits am Samstag war man mit dem Besuch der Auftaktveranstaltung „Juist klingt“ sehr zufrieden. Hier musizierten und sangen Juister und Gäste füreinander und miteinander – wie immer ein bunter Strauß an Darbietungen.
Zum ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen war die festlich mit Erntegaben geschmückte ev. Inselkirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Gottesdienst wurde von der evangelischen Pastorin Stefanie Lohmann und dem katholischen Pfarrbeauftragten Christian Adolf gehalten und stand unter dem Leitsatz „Was wir säen wird Zukunft. Unterstützt wurden die Beiden von Kindern aus dem Kindergarten.
Das Straßenfest schloss sich unmittelbar an. Leider gab es zur Eröffnung kein Konzert vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr, denn zahlreiche Mitglieder waren nicht vor Ort und der Musikzug somit nicht spielfähig. Ähnlich erging es der Volkstanz- und Trachtengruppe vom Heimatverein sowie den Line-Dancern „Crows in Line“, auch sie waren mangels Tänzern und Tänzerinnen nicht tanzfähig.
Auftritte gab es hingegen von der Trommlergruppe „Just Drums“, der Musikerin Birgit Krone-Lohmann, dem Juister Shantychor und einen Sketch spielten Schüler der Inselschule.
Weiter gab es einen Flohmarkt, den Stand vom Heimatverein Juist, Mitmachangebote der Inselschule Juist, Waffeln und auch die ersten Exemplare vom Adventskalender der evang. Kirche waren rechtzeitig fertig geworden und konnten verkauft werden.
Es gab Kuchen im Terrassensaal, aber auch die Feuerwehr hatte wie in jedem Jahr ihren Grill mit frischen Würstchen im Gange. Zudem gab es Käsespieße im Bierwagen, wo es neben Bier auch einige Getränke mit Sanddorn gab, den besonders die Frauen schätzten. Der Getränkeausschank wurde von den Töwerfrauen betrieben. Erstmalig wurde hier der GWD („Getränkewagen-Durst“) der Feuerwehr eingesetzt, den die Feuerwehr gerne für solche Anlässe zur Verfügung stellt. Es war insgesamt sehr windig, so mussten die Feuerwehrmänner zwischendurch ihr Zeltdach über dem Grillstand festhalten und schließlich abbauen. Nachmittags sorgte dann ein Regenschauer dafür, dass sich viele Gäste des Festes entfernten. Daher wurden die Stände allesamt schon vor dem geplanten Ende um 18:00 Uhr abgebaut.
Der Tag endete mit einer von Christian Adolf vorbereiteten Andacht in der katholischen Kirche, die alles noch einmal bündelte, was der Tag gegeben hatte. Die Feuerwehrmitglieder trafen sich - nachdem alles abgebaut und im Feuerwehrhaus verstaut war - in der „Spelunke“. Dabei ging es nicht nur um ein Danke-schön-Bier für die Griller an diesem Tag, sondern es wurde auch der Saisonabschluss gefeiert. Nicht, was die Einsätze angeht, sondern die Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen. So gab es die Bewachung der Osterfeuer, zwei Abende bei der Feuerwehr, Tag der Retter, Unterstützung bei Konzerten des Musikzuges und vieles mehr.
Der Erlös des Erntedankfest kommt wieder drei verschiedenen Zwecken zugute. Hierauf gehen wir noch ein, wenn alle Abrechnungen erfolgt sind und die Höhe des Erlöses feststeht.
TEXT UND FOTOS: STEFAN ERDMANN

