| Leserbriefe: TV - Juist - Portrait |
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Die Kritik an dem TV-Beitrag trifft die Macher herzlich wenig, ziehen sie sich doch allzu gerne auf ihre persönliche Sehweise zurück, ähnlich wie bei dem NDR-Beitrag über Langeoog. Jeder liebt eben seine Ferieninsel und sieht sie mit SEINEN Augen! Nur, JUIST als Seniorenheim und Paradies der Rolli-Fahrer hinzustellen, für deren Betreuung in jeder Weise auch auf diesem verlassenen und kinderlosen Platz der Erde ( Kranken- und Leichenwagen...) gesorgt wird, grenzt schon an eine böswillige Diskriminierung der Realität: Die Insel führt Alte, Kranke, Kinder und Gesunde in einer Weise zusammen, wie es eben eine Familie tut, eine Insel für Familien. Wo bleibt die Spur von Sympathie für die gezeigte Provinzialität und Horizontbegrenzung der Insulaner? Wo das andere Image der Insel, von dem man in Insiderkreisen weiß: Das Understatement dieses Eilands für Betuchte und die weniger finanziell Gesegneten? Es gibt das Kurhaus, das Achterdiek und die Familienpension und die DJH, das Problem(?) mit den zahlreichen Ferienwohnungen und die ständig steigenden Preise auf der Insel.... DER VORWURF aber, den man dem Regisseur machen muß ist der der schlicht fehlender Professionalität! Mühelos hätte Ihn der Leiter der Laienspielschar der Insel ausgestochen!! So macht man kein Feature! So verbrät man Gelder, die keinem dienen! Klassenziel leider nicht erreicht. Setzen und Sitzengeblieben in den Anfängen der RegieKUNST! Schade! Vielleicht hilft üben im Hobby - Videoclub bei Kameraführung, Schnitt und Drehbuchumsetzung! Gerhard Mertens, Münster
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Verfasst von: Anonymous am Sonntag, 18. April 2004 856 Aufrufe |
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