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In der Diskussion um eine Übergangslösung im Norddeicher Hafen scheint es zu einer Einigung zu kommen. N-Ports als Inhaber der Flächen hat der Stadt Norden am Montag einen alternativen Kompromiss-Vorschlag unterbreitet, nach dem die Aufstellfläche des Anlegers nach Juist vergrößert wird. Dafür will N-Ports an die Reederei Tagesparkplätze abgeben, so Hans-Joachim Hübner von der N-Ports-Niederlassung Norden gestern.

Zwar sei damit die Abwicklung nach Juist nach wie vor durch die Molenstraße durchkreuzt und die Gäste müssten die Straße überqueren, doch es sei "für alle der kleinste gemeinsame Nenner". Eine Wunschlösung wäre eine Vergrößerung ohne Teilung durch die Straße gewesen. Außerdem werden zwei Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs in den nördlichen Molenbereich verlegt, was günstig für die Norderney-Fahrer ist. Die Ausschilderung soll angepasst werden. Im Osten werden zurzeit der Norderney-Verkehr sowie der Frachtverkehr für Juist abgewickelt. Der Gepäckumschlag für Juist erfolgt auf dem alten Norderney-Ableger im Westen.

"Wir sind auf gutem Weg", so Hübner. So sieht es auch der Erste Stadtrat von Norden, Hans-Bernd Eilers: Der Vorschlag von N-Ports sei so, dass die Flächenzuschnitte verschoben würden und dass er den Vorgaben des Ratsbeschlusses vom 18. Februar entsprechen könnte. Jetzt werde mit den politischen Gremien geklärt, ob der Plan den verkehrsrechtlichen und städtebauplanungsrechtlichen Maßgaben entspricht. Eilers rechnet damit, dass man sich Anfang nächster Woche "abschließend damit befassen" werde und dass bis zu Beginn der Osterferien diese Übergangslösung eingerichtet sein wird. "Ich denke, wir sind auf einem positiven Weg", so Eilers. Grundsätzlich besteht Einigkeit, dass der Verkehr zu den Fähren einmal komplett über die Umgehungsstraße in den Ostteil des Hafens erfolgen soll. Ob und wann dort ein Parkhaus gebaut wird, ist noch nicht geklärt. Über die längerfristigen Lösungen müssten noch Abstimmungen erfolgen, so Hübner.

Aus "Norderneyer Morgen" vom 04. März 2010