| Norddeich: Gewerkschaften fordern schnelle Übergangslösung |
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Nachteile der Norderneyer Betriebe und damit auch für deren Mitarbeiter befürchten der DGB (Deutsche Gewerkschaftsbund) Stadtverband Norderney und seine Einzelgewerkschaften durch die derzeitige Situation im Norddeicher Hafen. Sie erklären: "Eine schnelle Übergangslösung ist jetzt gefragt." Die Norderneyer Gewerkschaftler hätten "mit Besorgnis" den Norder Ratsbeschluss zum Norddeicher Hafen zur Kenntnis genommen, sagt Ortsvorsitzender Jan Harms.
Die Politiker hatten in der vergangenen Woche eine Übergangslösung mit Erweiterung des westlichen Juist-Anlegers abgelehnt. "Wir befürchten eine nicht gastgerechte Personen-, Kraftfahrzeug- und Lastbeförderung zu den Inseln Norderney und Juist." Während der Wettbewerb im Tourismus immer härter werde und die Inseln stetig daran arbeiteten die Infrastruktur und die Angebote für den Gast zu verbessern, verschlechtere die Entscheidung der Norder Politik den Reisekomfort zu den Inseln. Da es klar sei, dass ein Parkhaus nicht von heute auf morgen entstehen kann, sollte der Norder Rat seine Entscheidung überdenken und entweder weitere Parkflächen an der Umgehungsstraße ausweisen oder einer Übergangslösung an der Mole zustimmen.
Die Gewerkschaftler werfen den Politikern eine "alternativlose Blockadehaltung zu Lasten der Inseln, ihrer Gäste und Einwohner" vor und fordern die Entscheidungsträger der Städte Norden und Norderney, der Gemeinde Juist, der Reederei Norden-Frisia und NPorts dazu auf, an den Verhandlungstisch zurück zu kehren, um eine sinnvolle und schnelle Lösung zu Gunsten des Wirtschaftsfaktors Tourismus zu finden
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geschrieben von: Norderneyer Morgen am 03. März 2010 696 Aufrufe |
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